
Wenn man es genau nimmt, hat das alles sehr früh angefangen.
Schon als Kind habe ich angefangen, Dinge umzubauen, zu verändern und zu „customizen“, lange bevor ich wusste, dass man das später einmal so nennt.
Eines meiner ersten „Custom-Projekte“ war ein Kettcar, das ich mit Umzugskartons und Folie zu einer eigenen Karosse umgebaut habe.

Kurz darauf kam auch der erste Kontakt mit etwas, das man fast schon als RC bezeichnen konnte: ein kabelgebundenes Auto. Keine Funktechnik, kein Hightech – aber der Grundstein war gelegt.
Mein erstes richtiges RC-Car bekam ich an Weihnachten, noch im Vorschulalter. Ein Tronico RC Buggy – und damit war klar: Das Thema lässt mich nicht mehr los.

Wie so oft im Leben ist das Verhältnis zum Hobby nicht immer konstant.
Modellbau und ich – das war schon früh eine klassische On-Off-Beziehung.
Mit etwa 13 Jahren, zur Firmung (1991), bekam ich dann mein erstes „echtes“ Wettbewerbsfahrzeug: einen Tamiya Avante. Der Modellbau Enthusiastmus wurde massiv erweckt.
Damit ging es auch direkt auf die ersten Rennen:
4WD-Klasse - zwischendurch auch mal ohne Kardan mit Monster-Karosse in der Monster-Klasse
Gefahren wurde unter anderem in Ottobrunn und Vaterstetten.
Stammläden in dieser Zeit: Conrad, 9neralex
Es hielt allerdings nicht ewig an – als Jugendlicher hat man andere Dinge im Kopf. Und vor allem: kein Geld.

Der nächste große Einstieg kam 2008, nach dem Umzug nach Ostermünchen. Dort gab es eine asphaltierte Onroad-Strecke – also zog ein Tamiya TT-01 Tourenwagen ein.
Kurz darauf ging es aber wieder dahin, wo es mir immer am meisten Spaß gemacht hat: Offroad.
Beim CS Team Gschwendt auf einer großartigen Strecke war ich aktiv in: 1:10 Elektro 2WD Buggy, 1:10 Elektro 4WD Buggy und Monstertruck
In dieser Zeit entstand auch dieser Hobbyblog, mit den ersten Beiträgen rund um Projekte, Rennen und Technik.

Ich war auf vielen Rennen unterwegs: Karlsfeld, Inzell, Neuffen, Köngen, Marktoberdorf, Leonberg sogar auf einer Deutschen Meisterschaft meist rennen auf Basis vom Deutscher Minicar Club e.V.
Zusätzlich organisierten wir im Modellauto Verein CS Team Gschwendt mehrere Jahre lang ein sehr erfolgreiches RC-Offroad-Hallenrennen:
das „Indoor Dirt Race“.

Irgendwann war ich der Wettbewerbe und der damit verbundenen Materialschlachten überdrüssig. Ich suchte nach etwas Geduldigerem, Nachhaltigerem.
Im damaligen Laden Faszination Modellbauwelt in Bruckmühl wurde ich auf den Schiffsmodellbau aufmerksam – und kaufte mir die Felix von Krick Modellbau.
Meine Begeisterung war… sagen wir: überschwänglich.
Ich habe das Modell in nur sechs Tagen fertiggestellt.

Damit war eine neue Leidenschaft geweckt: Funktionsmodellbau.
Es folgten größere Schiffe, mehr Funktionen – und ein ganz neues Verständnis für Detailarbeit mehrere Klassiker wie die Seabex One von Graupner, Smit Rotterdam oder Pegasus durchliefen die Werft.
Parallel dazu gewann ein anderes Thema immer mehr an Bedeutung:
Crawler & Scale Cars.
Die Videos, die realistische Wirkung, das ruhige Fahren – teilweise kaum vom Original zu unterscheiden. Vor allem: kein Wettbewerbsdruck.
Die Sammlung wuchs, die Projekte wurden individueller.
Die Suche nach passenden Karossen – auch im Spielzeugsegment – wurde zur eigenen Disziplin. Und die Suche nach den richtigen Details ist zwar herausfordernd, macht aber genau deshalb so viel Spaß.

Hier und da landete auch mal ein Panzer in der Sammlung (nicht der auf dem Bild ^^). Diese brachialen Maschinen haben einfach Wirkung. Detailarbeit steht hier noch aus – kommt aber definitiv.
Irgendwann in dieser Zeit entstand auch schon die Idee der Modularen Scale Garage mit Prototyp, ja die liegt schon ganz schön lange 🙂
Drohnen begleiten mich seit etwa 2016.
Damals kaufte ich mir eine Blade Chroma, mit der ich viele Motorrad-Touren filmte.
Heute bin ich meist mit einer DJI FPV und einer DJI Neo unterwegs.

Seit 2024 ging ich einen weiteren neuen Weg:
Zu Boden und zu Wasser ist durchgespielt ich muss in die Luft.
Mein erstes Flugzeug: eine Schaum-Piper 1,40 m Spannweite.
Nach der Suche nach Flugplätzen fand ich den MFC Rosenheim.
Nach guter Betreuung, Lehrer/Schüler-Flügen und viel Unterstützung konnte ich schnell selbstständig fliegen.
Auch hier packte mich der Scale-Virus: Details, optische Features, Lichter, Rauch, Bombenabwurf, Fallschirmspringer - da geht was und ich binge ja auch noch ganz anderen Background mit...

Die Flugzeuge brachten mich auch zu einer ganz praktischen Frage:
Gibt es Alternativen zu Wasserschiebe-Decals?
Bisher waren Wasserschiebedecals fein aber ich brauche größeres und vor allem haltbareres ohne Lackversiegelung einsetzbar.
So stieß ich auf DTF-Transfers:
hochwertig, extrem haltbar, kein Konturschnitt, keine dicke Folie – einfach aufbringen das bringt für mich Grafikdesign im Modellbau auf ein neues Level.
Da ich ja den unbändigen drang verspüre immer anders sein zu müssen und ich neuerdings Leidenschaftlich meinen Modellen gerne Namen, Themen und Identität gebe, war klar:
Hier kann ich Hobby und Beruf optimal verbinden.
Als im Verein das Interesse an diesen Decals immer größer wurde, war der nächste Schritt logisch: Ich biete das als Dienstleistung an.

RC begleitet mich inzwischen fast mein ganzes Leben.
2026 habe ich beschlossen, noch einmal bewusster Gas zu geben: den Blog, die Digitale Werkbank (diese Website), den Garage Shop, die Custom Decals sowie meine Social Kanäle (Links unten).
Nicht als Influencer, nicht als Community-Projekt – sondern als RC Modellbau Enthusiast im Custom RC Workshop, in dem Erfahrung, Handwerk und Leidenschaft zusammenkommen und als kleine "Me Doku" zu verarbeiten.
Willkommen auf meiner digitalen Werkbank.
Wenn dir gefällt, was hier entsteht, freut mich jede Unterstützung – so bleibt meine Werkbank aktiv und neue Projekte können wachsen.
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